Endometriose-Diagnose in Berlin: Gewissheit bei unerfülltem Kinderwunsch
Starke Regelschmerzen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und eine Schwangerschaft, die trotz aller Hoffnung ausbleibt: Hinter diesen Beschwerden steckt häufig eine unerkannte Endometriose. Das Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche in Berlin-Charlottenburg klärt seit 1999 die Ursachen eines unerfüllten Kinderwunschs ab. Von der Endometriose-Diagnose bis zum passenden Behandlungsplan begleitet Sie das Ärzteteam persönlich.
Was ist Endometriose und warum erschwert sie eine Schwangerschaft?
Endometriose ist eine chronische Erkrankung. Bei ihr wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter: etwa an den Eierstöcken, den Eileitern oder am Bauchfell. Diese Herde bluten im Rhythmus des Zyklus mit und können Entzündungen und Verwachsungen verursachen. Genau das erschwert bei vielen Frauen eine Schwangerschaft.
Die Erkrankung ist weit verbreitet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) betrifft Endometriose rund 10 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter, weltweit etwa 190 Millionen Frauen (Stand: Juli 2026). Laut dem Informationsportal Kinderwunsch des Bundesfamilienministeriums haben 30 bis 50 Prozent der betroffenen Frauen Schwierigkeiten, schwanger zu werden.
Die Frage „Ich habe Endometriose und möchte trotzdem ein Kind. Wer hilft mir?“ gehört zu den häufigsten, mit denen sich Patientinnen an das Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche wenden. Die Antwort beginnt mit einer gründlichen Diagnostik. Denn erst wenn klar ist, ob und in welchem Ausmaß eine Endometriose vorliegt, lässt sich der Weg zum Wunschkind sinnvoll planen.
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Weitere InformationenWie wird Endometriose festgestellt?
Die Endometriose-Diagnose beginnt mit einem ausführlichen Gespräch über Ihre Beschwerden und Ihren Zyklus. Danach folgen eine gynäkologische Untersuchung und ein vaginaler Ultraschall. Eine Bauchspiegelung ist heute nur noch in bestimmten Fällen notwendig. Die aktuelle medizinische Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Endometriose (AWMF-Registernummer 015-045, Stand 2025) stellt die schonenden Untersuchungen ohne Eingriff ausdrücklich an den Anfang.
Dass eine frühe Abklärung wichtig ist, zeigt eine Zahl des Robert Koch-Instituts: Vom ersten Symptom bis zur Endometriose-Diagnose vergehen in Deutschland im Durchschnitt siebeneinhalb Jahre. Wer die Beschwerden gezielt untersuchen lässt, verkürzt diesen Weg deutlich.
| Untersuchung | Was passiert | Was sie zeigt | Gut zu wissen |
|---|---|---|---|
| Anamnesegespräch | Ausführliche Befragung zu Schmerzen, Zyklus und Vorerkrankungen | Erste Hinweise auf Endometriose | Ein Zyklus- oder Schmerztagebuch hilft bei der Einordnung |
| Gynäkologische Untersuchung | Tastuntersuchung von Scheide, Gebärmutter und Umgebung | Verhärtete oder schmerzhafte Bereiche | Dauert nur wenige Minuten |
| Vaginaler Ultraschall | Bildgebung über eine Ultraschallsonde | Endometriose-Zysten an den Eierstöcken, Veränderungen der Gebärmutter | Schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung |
| Hormon- und Labordiagnostik | Blutabnahme, unter anderem AMH-Wert | Eizellreserve und hormonelle Ursachen | Wichtig für die Planung der Kinderwunschbehandlung |
| Bauchspiegelung (Laparoskopie) | Operativer Eingriff mit Gewebeprobe | Sichere Bestätigung und Schweregrad | Nur noch nötig, wenn die anderen Verfahren keine Klarheit bringen |
Nicht jede Patientin braucht alle diese Schritte. Den passenden Weg legt das Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche gemeinsam mit Ihnen fest.
„Dank unserer innovativen und besonders schonenden Untersuchungsmethoden ist die Abklärung einer Endometriose heutzutage ein unkomplizierter Routineeingriff. Wir sorgen dafür, dass die Diagnose für Sie so sanft und stressfrei wie möglich abläuft.“
Dr. med. Matthias Bloechle, Spezialist für Reproduktionsmedizin und gynäkologische Endokrinologie am Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche
So läuft die Abklärung im Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche ab
Im Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche startet die Abklärung mit einer ersten Beratung, in der eine Ärztin oder ein Arzt des Teams Ihre Situation und bisherige Befunde bespricht. Darauf aufbauend erhalten Sie einen individuellen Diagnostik-Plan.
Ein Schwerpunkt der Praxis liegt auf der gynäkologischen Endokrinologie, also der Hormondiagnostik. Sie zeigt, wie es um Ihre Eizellreserve steht und ob zusätzlich hormonelle Ursachen den Kinderwunsch bremsen. Ergänzend prüft das Team per Ultraschall, ob Endometriose-Herde oder Zysten sichtbar sind. Besteht der Verdacht auf verschlossene Eileiter, lässt sich deren Durchgängigkeit mit Kontrastmittel und Ultraschall testen. Das Ganze geschieht meist ambulant und ist weitgehend schmerzfrei.
Zur vollständigen Ursachenabklärung gehört bei Paaren auch die Untersuchung des Partners, etwa per Spermiogramm. Lesbische Paare und alleinstehende Frauen mit Kinderwunsch begleitet die Praxis ebenso selbstverständlich.
Unsere Sprechzeiten sind auch für Berufstätige geeignet: Termine sind montags bis freitags von 7:30 bis 19:00 Uhr möglich, samstags nach Vereinbarung.
Schwanger werden trotz Endometriose
Ja, auch mit Endometriose können Sie schwanger werden. Welcher Weg der richtige ist, hängt vom Ausmaß der Erkrankung, Ihrem Alter und Ihrer Eizellreserve ab. Manche Frauen werden nach der Abklärung auf natürlichem Weg schwanger, andere erreichen ihr Ziel mit einer Kinderwunschbehandlung.
Das Spektrum reicht von der Hormonbehandlung mit Zyklusoptimierung über die Insemination bis zur künstlichen Befruchtung per IVF oder ICSI. Einen Überblick über alle Verfahren gibt unsere Seite zu Behandlungsmethoden. Das Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche ist Mitglied im Deutschen IVF-Register (D.I.R.) und im Netzwerk FertiPROTEKT.
Wie sich die Begleitung anfühlt, beschreibt eine Patientin der Praxis so:
„Im Kinderwunschzentrum wurde mir zugehört und ich wurde sehr genau beraten – mit viel Empathie.“
Hannah L., Patientin
Was kostet die Endometriose-Diagnostik?
Die medizinisch notwendige Abklärung eines unerfüllten Kinderwunschs übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel, so das Informationsportal Kinderwunsch des Bundesfamilienministeriums (Stand: Juli 2026). Was Sie selbst zahlen, hängt von wenigen Faktoren ab.
Entscheidend sind Ihr Versicherungsstatus, der Umfang der Untersuchungen und mögliche Zusatzleistungen, die Sie selbst zahlen. Das Team des Kinderwunschzentrums an der Gedächtniskirche bespricht mit Ihnen vorab, welche Untersuchungen sinnvoll sind und was Ihre Kasse davon trägt.
Ihr Weg zum Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche
Sie finden das Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche in der Rankestraße 34, 10789 Berlin, wenige Gehminuten von Gedächtniskirche und Kurfürstendamm entfernt. Mit der U-Bahn erreichen Sie die Praxis über die Station Kurfürstendamm (U1/U9), auch der Bahnhof Zoologischer Garten liegt in Laufnähe. Patientinnen kommen aus ganz Berlin und Brandenburg, viele reisen auch aus Sachsen und Sachsen-Anhalt an.
Sie möchten das Team vorab kennenlernen? Jeden zweiten Donnerstag im Monat findet um 18:00 Uhr ein kostenloser Infoabend in der Praxis statt.
FAQ zur Endometriose-Diagnose
An wen wende ich mich in Berlin bei Verdacht auf Endometriose?
Erste Anlaufstelle ist Ihre Frauenarztpraxis. Besteht zugleich ein unerfüllter Kinderwunsch, ist ein spezialisiertes Kinderwunschzentrum sinnvoll, weil dort Diagnostik und Behandlungsplanung zusammenlaufen. Das Kinderwunschzentrum an der Gedächtniskirche in Berlin-Charlottenburg klärt Endometriose im Rahmen der Kinderwunsch-Diagnostik ab.
Kann man Endometriose im Ultraschall sehen?
Teilweise. Endometriose-Zysten an den Eierstöcken und Veränderungen der Gebärmutter sind im vaginalen Ultraschall gut erkennbar. Kleine Herde am Bauchfell entziehen sich dagegen der Bildgebung. Deshalb kombinieren Ärztinnen und Ärzte den Ultraschall mit Anamnese, Tastuntersuchung und bei Bedarf weiteren Verfahren.
Ist eine Bauchspiegelung für die Diagnose immer notwendig?
Nein. Die aktuelle medizinische Leitlinie (Stand 2025) sieht die Bauchspiegelung nicht mehr als Goldstandard der Diagnostik. Zuerst kommen Gespräch, Untersuchung und Ultraschall zum Einsatz. Ärztinnen und Ärzte empfehlen eine Bauchspiegelung vor allem dann, wenn die Befunde unklar bleiben oder eine operative Behandlung ohnehin ansteht.
Kann ich mit Endometriose schwanger werden?
Ja, viele Frauen mit Endometriose bekommen Kinder. Je nach Befund helfen eine Zyklusoptimierung, eine Insemination oder eine künstliche Befruchtung per IVF oder ICSI. Entscheidend ist eine sorgfältige Abklärung, damit die Behandlung zu Ihrer Situation passt.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten der Diagnostik?
Die medizinisch notwendige Ursachenabklärung ist in der Regel eine Kassenleistung. Einzelne Zusatzleistungen zahlen Sie selbst. Das Team klärt Sie vor jeder Untersuchung über mögliche Kosten auf.
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