Wie gehen wir vor?
Am Anfang jeder individuell abgestimmten Therapie erfolgt die gründliche Labor-Analyse des Hormonsystems, um unter anderem Störungen der Schilddrüse oder der männlichen Hormonsekretion erfassen und behandeln zu können.
Die eigentliche Zyklusüberwachung beginnt im Allgemeinen zwischen dem 3. und dem 5. Tag nach Eintritt der Menstruation mit Hilfe von einer Ultraschalluntersuchung und einer Blutentnahme.
In Abhängigkeit von der hormonellen Ausgangssituation ergibt sich dann das weitere Vorgehen, wobei das Ziel darin besteht, nach Vorliegen herangereifter Follikel den Eisprung medikamentös auszulösen und so den optimalen Zeitpunkt für die Befruchtung benennen zu können. Hierdurch ist es oft bereits schon möglich, das Eintreffen einer Schwangerschaft zu erzielen.
Sollten sich Hinweise für organische Störungen geben, werden hier zeitnah weitere Untersuchungen durchgeführt, zum Beispiel die Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit, oder die Abklärungen von Veränderungen in der Gebärmutter, die die Einnistung einer Schwangerschaft stören könnten.
Auch die Untersuchung des Mannes, insbesondere die Untersuchung des Ejakulates ( der männlichen Samenflüssigkeit) gehört mit zu den wichtigen ersten Befunderhebungen. Sollten sich hier Unregelmäßigkeiten darstellen, erfolgt die weitere Untersuchung durch einen Andrologen.
Manchmal ist es sinnvoll, auch weitere Unteruchungen anzuregen, um zum Beispiel die Abklärung des Gerinnungssystems, oder der Immunreaktion zu erforschen.
Nach Vorliegen der ersten Befunde laden wir Sie zu einer erneuten Beratung ein. Hier wollen wir gemeinsam mit Ihnen einen erweiterten Diagnostik und Therapieplan entwerfen. Hier ist uns wichtig, dass auch Sie Ihre Bedürfnisse und Vorstellungen einbringen um ein gemeinsames Konzept zu erstellen.
Welche Methode zu Ihnen passt, erfahren Sie auf unserer Seite zu IVF und ICSI. Bei Verdacht auf Endometriose klären wir die Ursachen vorab gründlich ab, alle Details finden Sie unter Endometriose-Diagnose.
Welche Schwangerschaftsraten Sie realistisch erwarten können, haben wir auf der Seite Warum wir mit den aktuellen Zahlen des Deutschen IVF-Registers zusammengestellt.